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So funktioniert Twitter - mit Expertentipps von Star-Blogger Sascha Lobo

Erfolgreich Twittern mit Expertentipps von Star-Blogger Sascha Lobo

mit Material der  dpa
05.08.2009, 08:19 Uhr mit Material der  dpa

Twitter
Die Spatzen zwitschern es von allen Dächern: Twitter ist das große Internet-Ding der Stunde. Bei Berichten über die Proteste in Iran oder während der Bundespräsidentenwahl Ende Mai ging der Name des Dienstes auch Nachrichtensprechern über die Lippen. Spätestens seit diesen Anlässen ist Twitter auch weniger versierten Internetnutzern ein Begriff. Und die fragen sich, was hinter dem Kurznachrichtendienst steckt und wie man ihn nutzt. Die Antwort: Twitter kann nicht nur nützlich sein, es ist auch unkompliziert.

"What are you doing?", "Was tust du gerade?" - so lautet die Frage an den registrierten Nutzer, wenn er sich unter Twitter.com eingeloggt hat. Und damit ist das Prinzip auch schon recht treffend beschrieben: In erster Linie geht es darum, anderen mitzuteilen, was man gerade so treibt.

Die Nachricht, "Tweet" genannt, die der Nutzer am Rechner oder via Handy abschickt, ist mit einer SMS vergleichbar: Sie umfasst maximal 140 Zeichen. Der wesentliche Unterschied liegt darin, dass sie nicht nur einen einzelnen Empfänger erreicht, sondern jeden, der sich dafür interessiert - weil sie im Profil des Absenders veröffentlicht wird.

Google auf Twitter
Auch Google nutzt einen Twitter-Account.
Twitter kann man passiv ebenso wie aktiv nutzen. Ersteres heißt, Nachrichten von anderen Nutzern zu lesen. Das geht, indem man deren "Follower" wird. Den Dienst aktiv zu nutzen bedeutet, selbst Tweets zu schreiben - für die eigenen Follower. Beides funktioniert nach einer Registrierung auf der englischsprachigen Seite kostenlos.

Interessant macht Twitter, dass es keine bestimmte Zielgruppe anspricht: Nutzer können den Tweets von Zeitschriften, Unternehmen, Politikern und Prominenten ebenso folgen wie denen ihrer Freunde und Bekannten. Alle Nachrichten, die ein Nutzer abonniert hat, erscheinen auf seiner Profilseite chronologisch untereinander. Daraus ergibt sich ein personalisiertes Informationsmosaik.

Was soll beim Hin- und Hersenden von 140-Zeichen-Nachrichten schon Lesenswertes herauskommen? Twitter kann mehr sein als folgenloses Gezwitscher - das zeigte sich jüngst bei der Präsidentschaftswahl in Iran: Oppositionelle und einfache Bürger twitterten Neuigkeiten, aber auch Links zu Videos und Bildern aus einem Land, in dem Pressezensur herrscht. Und die großen Nachrichtensendungen in Deutschland stützten sich - wenn auch unter Vorbehalt - auf diese Informationen.

Twitter-Enthusiasten sahen darin den Beweis für das Potenzial des Netzwerks, Demokratien zu stärken oder Diktaturen empfindlich zu unterwandern. Gleichzeitig wiesen Experten allerdings darauf hin, dass die Frage nach der Glaubwürdigkeit von Twitter-Nachrichten immer offen bleibe.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, was Deutschlands Star-Blogger Sascha Lobo rät, um Abonnenten für den Twitter-Feed zu gewinnen...


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